Medizinische Früherkennungsmaßnahmen - Vorsorgeuntersuchen
Medizinische Früherkennungsmaßnahmen werden auch als Vorsorgeuntersuchung bezeichnet. Unter Vorsorge (Prophylaxe/Prävention) versteht man Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkrankungen, bzw. das Erkennen in ihrer Frühphase. Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Ziel ist es aber auch, bei rechtzeitiger Behandlung schwerwiegende Folgeerkrankungen bzw. Spätschäden zu vermeiden.
Danach hat z.B. jeder gesetzlich Versicherter ab 35 Jahren das Recht, sich auf Kosten der Krankenkasse alle zwei Jahre „auf Herz und Nieren prüfen zu lassen.
Check up 35: Dazu gehören neben einer Anamnese (Befragung über die gesundheitliche Vorgeschichte, familiäre Krankheiten) die Ganzkörperuntersuchung (körperliche Untersuchung durch den Arzt, einschl. Blutdruckmessung), eine Untersuchung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels und eine Urinuntersuchung.
Krebsvorsorge Männer: Ab dem 45. Lebensjahr, jährlich.
Hautkrebs Screening: Ab dem 35. Lebensjahr, alle zwei Jahre.
Jugendgesundheitsberatung (U10/J1): Jugendliche zwischen dem 13. und dem 14 . Lebensjahr.
Jugendarbeitsschutzuntersuchung: Vor Beginn einer Lehre, dann zur Kontrolle nach einem Jahr nach Beginn der Lehre. Vor dem vollendetem 18. Lebensjahr
Impfungen: Regelimpfungen für Kinder und Jugendliche, nach den Impfempfehlungen der STIKO. Auffrischimpfungen für Erwachsene. Indikationsimpfungen (z.B. Grippeimpfung, Pneumokokkenimpfung).
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